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Mord an Grigóris Lambrákis

„Z“ ist in Politthriller von 1969.  Costa Gavras, einer der berühmtesten politischen Filmregisseure („Der einzige Reichtum, der durch Verschwendung größer wird, ist die Liebe“) drehte diesen Film, der als Meisterwerk gilt. Der Titel bedeutet in Griechisch „Er lebt“. Das skandieren Demonstranten bis heute, wenn sie deutlich machen wollen, dass die Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit nie stirbt. Regisseur Costa Gavras Der Film Von Costa Gavras erzählt den Mord an dem Politiker Grigóris Lambrákis am 27.Mai 1963. Über den Mann, seine Geschichte, sein Engagement für Frieden und gegen Ausbeutung hier nur wenig. Viel kann man im Internet lesen.   Seit früher Jugend war Lambrákis sozial engagiert. Nach dem zweiten Weltkrieg war er Dozent für Gynäkologie an der Universität Athen. Nebenbei unterhielt er eine kleine Privatklinik, in der er kostenlose medizinische Hilfe für Arme und Obdachlose anbot. Sein aktives humanistisches und soziales Engagement führten ihn auch bald in die...

Sigmar Gabriel: Wahre Lügen

  „Es ist eine Schande, dass Deutschland zu den größten Waffenexporteuren gehört….Waffenexporte sind ein Geschäft mit dem Tod…und ein Verbrechen an der Menschheit. Waffenlieferungen an Unrechtsregime, die die Bevölkerung unterdrückten, wird es nicht mehr geben.“ Das sagte nicht ein Vorsitzender der LInkspartei, nicht ein pazifistischer Grüner. Das sagte   Sigmar Gabriel kurz nach seinem Amtsantritt als Wirtschaftsminister 2013., zuständig für die Genehmigung deutscher Waffenexporte.   Zu den besten Kunden im Waffengeschäft zählten damals Saudi Arabien, Ägypten, Algerien und andere. als Unrechtsstaaten zu bezeichnende Länder. In einer Pressekonferenz 2016 gab Gabriel zu, dass sich in seiner Amtszeit die Rüstungsexporte 2915 mit 7.86 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt haben, und damit einen Rekord seit Bestehen der Bundesrepublik darstellen. https://www.welt.de/politik/deutschland/article156813138/Waffenexporte-steigen-auch-2016-unter-Gabriel.html http...

KLIMA-KOLLAPS?

  Der „CLUB OF ROME“ veröffentlichte 1972 eine Studie, in der Untersuchungen von fünf Tendenzen mit globaler Wirkung vorgestellt wurden:  Industrialisierung, Bevölkerungswachstum, Unterernährung, Ausbeutung von Rohstoff-Reserven und Zerstörung von Lebensraum. Fast alles wurde beleuchtet und vor fast allem wurde gewarnt. Aber keiner las oder hörte zu oder stoppte die Entwicklungen, unter denen wir heute leiden. In Deutschland wurden Bürger, die nicht nur diese Studie „Die Grenzen, des Wachstums“ gelesen hatten, sondern vor Klimaveränderungen warnten und ein fundamentales Umdenken forderten, als „grüne Öko-Spinner“ verspottet. Inzwischen stehen Klimaschutz und eine neue Energiepolitik in allen Parteiprogrammen, aber Grundsätzliches ändert sich nicht. Wissenschaftler warnen seit Jahren. Aber die Politiker hören lieber auf die Lobbyisten und schauen lieber auf die Wähler und entscheiden danach, was man denen zumuten kann, ohne die Macht und die Pfründe zu verlieren. Der Gegenwart...

Mimik und Gestik: Zunge zeigen

„Ätsch!“ „Blödmann!“ „Hau ab!“ „Guten Tag!“   Archaische Gesten bedeuteten früher etwas anderes und auch heute - z.B. in Teilen Asiens - geht man mit Handgesten und Gesichtsbewegungen anders um. In Deutschland im Straßenverkehr kostet das Zunge zeigen als Beleidigung 150,- Euro. Verbunden mit dem Stinkefinger sind 500,-Euro fällig. In Teilen Asiens wird es als Begrüßung gedeutet. Einstein meinte es eher als Scherz oder "Ätsch!"  Aber ganz allgemein hat sich die heraus gestreckt Zunge als Ausdruck von Ekel und Ablehnung etabliert.   Wir gehen auch unbewusst mit der Zunge um: Sportler offnen oft den Mund und schieben die Zunge in eine Ecke, wenn ein Torschuss, ein Weitwurf oder eine konzentrierte Anstrengung bevorsteht. Kinder bewegen ihre Zunge beim Schreiben und beim Zusammenbauen von Spielzeug. Inzwischen ist die Darstellung der rausgestreckten Zunge sogar in der Kunst angekommen und wird in Museen gezeigt. Mein Gruß an die Nachbarschaft, die sich in der Kneipe "Wolfssc...

Adam und Eva - und was dann?

Adam und Eva kennen wir als die Apfelesser. In der Bibel und auch im Koran annähernd. Wenn der Islam zwar keine göttliche Schöpfungsgeschichte a la Christentum kennt; aber der Mensch wurde aus Lehm gemacht und der Koran bezieht sich an vielen Stellen auf das Judentum (Abrahem). Also für etwa 4 Milliarden menschliche Erdbewohner handelt es sich bei dieesObst-Fans um die Ersterzeuger der Menschheit.   Es ergeben sich Fragen für jeden der 4 Milliarden, der die Aussagen der Religionen nicht nur als Fantasieprodukte, Mythensammlung oder symbolisch gemeinte Aussagen ansieht. Aber alle Arten von Religionsvertretern werden dagegen Sturm laufen, Religion nur zu deuten als Wertesammlung. und Regelwerk, um Kollektive und sonstige Formen der Zusammengehörigkeit zu entwickeln und zu festigen und Kultur auch auf der Basis von Religionen zu erzeugen. Also fragen wir die Gläubigen und vor allem die Fundamentalisten, die das Wort Gottes. die Bibel und den Koran wörtlich nehmen: Der Apfelbaum wird...